Sachsens schönste Manufakturen

Wir leben so viele Jahrhunderte alte weihnachtlichen Traditionen und Bräuchen wie sonst nirgends in Deutschland. Weihnachten in Sachsen ist eng verbunden mit Handwerkskunst.

Schaut mal rein!

Erzgebirge_Manufaktur_Schwibbogen

Schulterblick: Sachsens schönste Weihnachtsmanufakturen

Habt Ihr schon mal zugeschaut, wie ein Nussknacker gedrechselt oder ein Elfpunkteengel bemalt wird? Wisst Ihr wie viele Zacken ein Herrnhuter Stern hat und weshalb in Sachsen der Himmel voller Geigen hängt? Dann habt Ihr jetzt die Gelegenheit.

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Wo Tausende Sterne leuchten

Wie viele Zacken hat ein Herrnhuter Stern? An 365 Tagen im Jahr ist es in der Sterne-Manufaktur möglich, das herauszufinden. Wusstet Ihr, dass in der Brüdergemeine Herrnhut seit über 160 Jahren Adventssterne mit viel Fingerfertigkeit aus Papier gefertigt werden? Sie erleuchten Straßen und Plätze, Kirchen und Stuben auf der ganzen Welt. Werft einen Blick in die Schaumanufaktur, lasst Euch von der Sternenpracht in allen Farben und Größen beeindrucken und holt Euch Besinnlichkeit nach Hause.

Herrnhuter Stern_SteffenKugler

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Werkstätten der Erzgebirgische Holzkunst

Aus dem Erzgebirge kommen die coolsten Typen. Sie sind aus Holz geschnitzt und bekannt als Nussknacker, Räuchermännchen, Engel, Schwibbogen und Weihnachtspyramide. Sie sind als Teil des UNESCO-Welterbes für das Weihnachtsland Sachsen unverzichtbar. In der Wendt & Kühn Erlebniswelt in Grünhainichen trefft Ihr die weltberühmten Elfpunkteengel. Bei einem Rundgang durch die Erlebniswelt entdeckt Ich rüber 600 historische Figuren im legendären Musterschrank, könnt die Arbeitsschritte verfolgen wie aus einem grob geschliffenen Brett eine kunstvolle Figur wird und könnt Eure Geschicklichkeit testen.

Engel_Wendt& Kühn

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Reifenvieh vom Reifendreher

Wie macht man aus der Scheibe eines dicken Baumstammes zarte Tiere aller möglichen Arten? Und woher stammt die Bezeichnung „Reifenvieh“? Die Antwort auf diese Frage kennt nur der Reifendreher und natürlich alle, die ihn im Freilichtmuseum Seiffen besuchen. Das Reifendrehen ist eine besondere Form des Drechselns und weltweit einzigartig nur in Seiffen im Erzgebirge erlebbar. Hund und Katze, Pferd und Esel, Elefant, Tiger & Co. – alle entspringen einem Ring und sind daher aus demselben Holz geschnitzt.

Erzgebirge_Reifendreher

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Zeitlose Schönheit aus Meissener Porzellan

In den Werkstätten der Staatlichen Porzellan-Manufaktur lohnt ein Blick hinter die Kulissen des über 300 Jahre alten Handwerks. Dabei solltet Ihr wissen: Die berühmten gekreuzten Schwerter, die das Porzellan zieren, sind das älteste eingetragene Markenzeichen der Welt. Zu erleben, wie Meissener Porzellan® in Handarbeit entsteht, ist etwas Besonderes. Und wer sich schon so richtig von Weihnachtsromantik verzaubern lassen möchte, besucht den Store im Erlebnishaus MEISSEN mit wahrscheinlich dem schönsten und edelsten Weihnachtsbaum in Sachsen.

Porzellan Manufaktur Meissen Weihnachten Espresso Tasse gold

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Tickt Ihr noch ganz richtig? Uhren aus Glashütte

Die schönste Form Zeit zu messen kommt aus Glashütte im Osterzgebirge. In Glashütte hat das Uhrmacherhandwerk eine lange Tradition. Bis heute werden noch immer viele entscheidende Arbeitsschritte mit der Hand ausgeführt – „per manum“. Im Gebäude des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte im Herzen der Stadt wurde 1878 die Deutsche Uhrmacherschule gegründet. Mehr als 400 Exponate illustrieren die Geschichte der Uhrmacherkunst in Glashütte.

GlashütteOriginal_Tourbillon_Uhr

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Das ist Spitze: Plauener Spitze

Wer in der vogtländischen Stadt Plauen nach dem berühmten rode Faden sucht, der muss ins Deutsche Spitzenmuseum und in die Schaustickerei gehen. Im Ernst: Nur hier erfahrt Ihr alles rund um die berühmte Plauener Spitze. Übrigens: Die Stadt und ihr Umland gelten bis heute als das Zentrum der deutschen Stickerei-Industrie. Über 30 Firmen fertigen filigrane Tischwäsche, Designermode und modischen Accessoires an. Manche Stücke schaffen es bis auf die Laufstege der Haute Couture.

Plauener Spitze Achim Meurer

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Der Musikwinkel und ein Himmel voller Geigen

Es ist zwar längst kein Geheimnis mehr, aber noch nicht alle kennen es: Im vogtländischen Musikwinkel schlägt das musikalische Herz Sachsens. Warum? Weil der handwerkliche Musikinstrumentenbau hier zu Hause ist. Viele berühmte Musiker holen sich im Städtedreieck zwischen Schöneck – Markneukirchen und Klingenthal ihre Geige, Flöte, Saxophon, Gitarre, Cello, Trompete oder jedes andere Instrument, was in einem Orchester gespielt wird. Denn die handgefertigten Instrumente sind meisterlich. Wer sie spielt, hat beste Voraussetzungen, Meister zu werden. Wer sie nicht spielen kann, hat im Musicon Valley zumindest in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau und im Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen Gelegenheit, sich über ihre Raffinesse zu informieren.

Instrumentenbau_Vogtland_KatjaFouadVollmer