Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

Bergbau, Textilien, Maschinen, Eisenbahnen, Autos und Mikrochips – Sachsen wird bis heute durch seine Industrie geprägt. Es ist an der Zeit, dem Erfinder- und Unternehmergeist der Sachsen etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Wir laden euch zur 4. Sächsischen Landesausstellung ab 11. Juli 2020 ein. – Jetzt entdecken!

Boom. Die Schauplätze der Industriekultur

Geht mit uns auf Reise durch eine Zeit, die nicht spannender sein konnte: 500 Jahre Industriekultur in Sachsen. Schätze der Erde, ein Automobilpionier, Dampfrösser, edle Spitzen und Teppiche, Maschinenkraft – Sachsen war und ist eine boomende Region. Die 4. Sächsische Landesausstellung nimmt euch mit – zur Zentralausstellung in Zwickau und sechs Originalschauplätzen im Zeitsprungland Chemnitz-Zwickau und im Erzgebirge.

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Es macht Boom - im Audi-Bau Zwickau

Die Zentralausstellung führt in sechs Themenwelten durch fünf Jahrhunderte sächsischer Landesgeschichte – von den ersten Silberfunden in Freiberg über den Beginn des Zeitalters der Eisenbahnen und der Automobilindustrie in hin zu Maschinenbau und Textilindustrie. Der Audi-Bau selbst ist Teil Geschichte. Einst wurden hier die berühmten Modelle der AUTO UNION AG gebaut: Audi, DKW, Horch und Wanderer. Dank August Horch! Später machte der legendäre Trabi millionenfach von sich reden. Ihr könnt aber auch durch die 3-D-Brille in Richtung Zukunft blicken.

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AutoBoom

Wusstet ihr, dass in Zwickau die ersten Modelle großer Automarken wie Horch und Audi vom Band liefen und die Geburtsstätte des legendären Trabant war? Das haben wir keinem Geringeren als August Horch zu verdanken. Seht, hört und riecht den Pioniergeist und Erfindungsreichtum der über 100-jährigen Automobilbautradition in Zwickau. Im August-Horch-Museum erlebt ihr die Meilensteine, Markengeschichte, Zeit-Kolorit und blickt in unsere automobile Zukunft!

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MaschinenBoom

Was ist eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen in unserem Leben? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Schauplatz „MaschinenBoom“ an authentischem Ort im Industriemuseum Chemnitz. Hier erfahrt ihr, dass Sachsen nicht nur die Wiege des deutschen Maschinenbaus war, sondern dass hier seit mehr als 200 Jahren Maschinen konstruiert und produziert werden: vom filigranen Uhrwerk aus Glashütte bis zum Hightech-Bearbeitungszentrum aus Chemnitz.

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EisenbahnBoom

Von Chemnitz und Zwickau in die Welt: Mit der Eisenbahn gelangten Rohstoffe aus diesem Revier in viele Produktionsstätten. Im Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf seid ihr mittendrin in der Geschichte. Ihr könnt den Ruß förmlich riechen, wenn ihr in diesem riesigen industriehistorischen Freilichtmuseum zwischen alten Dampf- und Dieselloks in der rußigen Atmosphäre eines Ringlokschuppens die industrielle Vernetzung von Mensch, Rohstoffen und Produkten erlebt.

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KohleBoom

Im Schatten des Oelsnitzer Förderturms, dem Wahrzeichen des sächsischen Steinkohlenbergbaus, könnt ihr im Bergbaumuseum Oelsnitz im Erzgebirge nachvollziehen, wie das schwarze „Brot der Industrie“ zum Motor des Fortschritts wurde. Die 300 Millionen Jahre alten „Schwarzen Diamanten“, ihr jahrhundertelanger Abbau, die Verarbeitungstechnologien sowie deren Bedeutung für Mensch und Landschaft stehen im Fokus.

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TextilBoom

Von der Wollflocke über das Spinnen, Weben und Walken bis zum fertigen Textil ist ein aufregender Weg. Die Tuchfabrik Gebr. Pfau in der Textilstadt Crimmitschau mit ihren über 100 Jahre alten, funktionstüchtigen Maschinen kann davon viel erzählen. Vor allem auch, wie hart der Arbeitsalltag der Produktionsarbeiter war.

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SilberBoom

Das Forschungs- und Lehrbergwerk "Reiche Zeche" der TU Bergakademie Freiberg ist noch in Betrieb: Bei zwei Untertage-Touren, der „Entdecker-Tour“ und der „Forscher-Tour“ erfahrt ihr in 150 Metern Tiefe, wie Bergbau früher und heute funktioniert. Es geht also hinab ins Gestern, Heute und Morgen des „Silberbooms“. „Stiefelwäsche nicht vergessen!“ heißt es, wenn ihr nach eurer erlebnisreichen Tour auf das Signal zur Ausfahrt aus dem Bergwerk wartet.

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